Mama bereitete indes das Fruhstuck, und als Adelheid dabei fehlte, schickte sie die jungste Tochter hinaus, zu sehen, wo sie bliebe. Sie ging und kam nicht wieder. Die Mutter ahndete nichts Gutes, wollte sehen, was ihre Tochter so lange machen. Sie ging und kam nicht wieder. Papa merkte, was vorgegangen sei, das Herz schlug laut in seiner Brust, er schlich sich auch nach dem Rasenplatze, Mutter und Tochter noch immer nach der Adelheid suchten und sie angstlich beim Namen riefen, er liess seine Stimme gleichfalls weidlich erschallen, wiewohl er wusste, dass alles Rufen und Suchen vergeblich war. Sein Weg fuhrte ihn vor dem Rosenbusche voruber, da sah er was blinken, und wie genau betrachtete, waren zwei goldene Eier, jedes einen Zentner schwer. Nun konnte er nicht langer anstehen, seiner Gemahlin das Abenteuer der Tochter zu offenbaren.
– Позорный продавец душ, – воскликнула она.
– О отец! О убийца! Ты жертвуешь своей плотью и кровью Молоху1
ради постыдной наживы?Граф, в остальном некрасноречивый, теперь наилучшим образом оправдал и извинил себя, так как его жизнь была в опасности. Но несчастная мать не переставала делать ему самые горькие упреки. Итак он избрал суверенное средство положить конец всякой словесной ссоре. Молчал и позволял своей даме говорить, сколько ей угодно, а тем временем уносил золотые яйца в безопасное место, осторожно раскатывая их перед собой. Для приличия Граф посвятил три дня семейному трауру и думал только о том, чтобы начать прежний образ жизни.
„Schandbarer Seelenverkaufer“, rief sie aus, „Oh Vater! Oh Morder! Opferst du um schandlichen Gewinn willen also dein Fleisch und Blut dem Moloch auf?“ Der Graf, sonst wenig beredsam, machte jetzt seine Rechtfertigung aufs Beste und entschuldigte sich mit der dringenden Gefahr seines Lebens. Aber die trostlose Mutter horte nicht auf, ihm die bittersten Vorwurfe machen. Er wahlte also das souverane Mittel, allem Wortstreit ein Ende zu machen, er schwieg und liess seine Dame reden, solange sie wollte, brachte indessen die goldenen Eier in Sicherheit und walzte sie vorsichtig vor sich her. Der Graf legte darauf wohlstandshalber drei Tage lang Familientrauer an und dachte nur darauf, seine vorige Lebensart wieder zu beginnen.
В короткое время замок снова стал обителью радости, раем прожорливых хвастунов. Балы, турниры и роскошные пиры сменялись каждый день. Девушка Берта при дворе своего отца сияла в глазах величественных рыцарей, как серебряная луна чутким странникам прекрасной летней ночью. Она обычно раздавала призы на рыцарских турнирах и каждый вечер танцевала с рыцарем победителем в первых рядах. Гостеприимство графа и красота дочери привлекали из отдаленных мест самых благородных рыцарей. Многие соперничали за сердце богатой наследницы, но среди многих женихов выбор был трудным, потому что один превосходил другого в знатности и богатстве. Красавица Берта прикидывала и выбирала до тех пор, пока золотые яйца, на которых граф не щадил напильника, не израсходовались. Графские финансы снова пришли в упадок, турниры были отменены, рыцари и оруженосцы исчезли в одночасье, замок снова принял облик руин. И графская семья вернулась к простым картофельным трапезам.
In kurzer Zeit war das Schloss wieder die Wohnung der Freude, das Paradies gefrassiger Wichtigtuer. Ball, Turnier und prachtige Feten wechselten taglich ab. Fraulein Bertha glanzte am Hofe ihres Vaters den stattlichen Rittern in die Augen wie der Silbermond den empfindsamen Wandlern in einer heitern Sommernacht. Sie pflegte bei den Ritterspielen den Preis auszuteilen und tanzte jeden Abend mit dem siegenden Ritter den Vorreihen. Die Gastfreundschaft des Grafen und die Schonheit der Tochter zogen von den entlegensten Orten die edelsten Ritter herbei. Viele buhlten um das Herz der reichen Erbin, aber unter vielen Freiwerbern hielt die Wahl schwer, denn einer ubertraf den andern Adel und Wohlgestalt. Die schone Bertha kurte und wahlte so lang, bis die goldenen Eier, bei welchen der Graf die Feile nicht gespart hatte, nun verprasst wurden. Die graflichen Finanzen gerieten wieder in den vorigen Verfall, die Turniere wurden eingestellt, Ritter und Knappen verschwanden allgemach, das Schloss nahm wieder die Gestalt einer Ruine an, und die grafliche Familie kehrte zu den einfachen Kartoffelmahlzeiten zuruck.