Читаем Die Kinder der Erde полностью

Dann tue folgendes, sagte Schedemei stumm. Erinnere dich daran, daß die Menschen jetzt unter Wühlern und Engeln leben müssen und unsere Sicherheit und unser Überleben davon abhängt, daß du beobachtest, was diese intelligenten Wesen tun. Du mußt es stets wissen.

›Ich habe nicht die Möglichkeiten, die mir auf Harmonie zur Verfügung standen. Ich habe nicht die Macht, den Speicherplatz, die Schnelligkeit und die Augen, sie alle zu beobachten.‹

Gib dein Bestes.

›Und wenn du mir den Auftrag erteilst, an mathematischen Problemen zu arbeiten oder Untersuchungen und Vergleiche vorzunehmen, Schedemei, kann ich so gut wie überhaupt nichts beobachten.‹

Tue innerhalb deiner Grenzen, innerhalb einer vernünftigen Anordnung von Prioritäten, einfach dein Bestes.

›Wir werden kurz über lang ein ausführliches Gespräch über Prioritäten führen müssen.‹

Tu nicht so, als wärest du hilflos. Ich weiß, was du bist, und wer du bist. Du mußt mir nichts erklären. Jetzt tue dein Bestes, mir zu helfen, Elemak zu verstehen.

›Töte ihn nicht.‹

Das hatte ich auch nicht vor, hätte Schedemei beinahe gesagt. Dann aber wurde ihr klar, daß sie in ihrem Hinterstübchen genau das geplant hatte. Wären sowohl Fusum als auch Elemak tot, wären die Nafari in Sicherheit.

Warum soll ich ihn nicht töten? fragte sie.

›Die Wühler müssen gebändigt werden. Ojkib erklärt dies in diesem Augenblick Nafai und Issib. Wenn sie nicht von einem mächtigen Anführer gezügelt werden, laufen sie Amok und töten Engel wie Menschen gleichermaßen. Der Zorn und die Gier nach Blut ist nach so langer Zurückhaltung in ihnen sehr stark. Fusum hat sie nicht veranlaßt, nach Krieg zu gieren; er hat diese Gier ausgenutzt, um an der Macht zu bleiben. Er ist auf dem Panther geritten, hat den Panther aber nicht beherrscht, und jetzt hast du diesen Panther von ihm befreit.‹

Ich habe ihm doch noch gar nichts getan.

›Überall in der Wühlerstadt haben sie sich in einer Revolte erhoben, weil sie die Geschichte erzählen, wie du, die Frau des Turms, leuchtend und zornig herausgekommen bist und sie alle wegen Fusums Verrat verdammt hast.‹

Wie kannst du das wissen?

›Ojkib weiß es. Er hört die Gebete und die Flüche. Ich habe dir doch gesagt, daß ich keine Augen habe, die mir zeigen, was die Wühler unter der Erde tun.‹

Also glaubt Nafai, daß ich Elemak brauche, um die Wühler in Schach zu halten.

›Nafai sagt, wenn sie erst in der Sicherheit ihrer neuen Heimat sind, können sie jeden Angriff abwehren. Natürliche Verteidigungen, gefährliche Steigungen, auf denen die Wühler den Pfeilen der Engel ausgesetzt sind — das wird genügen, falls er sie sicher dorthin bringen kann.‹

Dann hat Nafai das von Anfang an geplant, nicht wahr? Als er mir den Mantel gab, hat er gewußt, daß er mich braucht. Daß ich dies für ihn tun muß.

›Ja, natürlich. Eigentlich war es meine Idee. Hätte er versucht, das zu tun, was du nun tust, Schedemei, hätte er Elemak wahrscheinlich töten müssen, weil es für Elemak ein Schlag zuviel gewesen wäre, erneut unterworfen zu werden. Doch mit dir im Mantel des Herrn der Sterne müßte Elemak eine weitere Niederlage verkraften können, besonders, da du ihm auch einen Sieg verleihst.‹

Einen Sieg?

›Über seinen einzigen ernsthaften Rivalen im Kampf um die Macht.‹

Sie zerrten Fusum aus einem Loch im Boden und warfen ihn mit gespreizten Gliedern vor ihre Füße. Er zischte und heulte und verfluchte sie. Sie gab ihm einen ganz leichten elektrischen Schlag, und sein Körper verkrampfte sich. »Schweig«, sagte sie.

Er schwieg.

Sie ließ die Wühler Fusum ins Menschendorf bringen, wo nun Elemak und Protschnu standen, während alle anderen Menschen sich hinter ihnen versammelt hatten.

›Mebbekew plant Verrat hinter deinem Rücken.‹

»Sag Mebbekew«, befahl Schedemei Elemak, »er soll sofort herauskommen und zu dir treten, Elja, oder ich muß ein Exempel an ihm statuieren, und es wird kein angenehmes sein.«

Elemak lachte. »Also hat unter unserer schüchternen und stillen Schedemei eine Königin darauf gewartet, zum Vorschein treten zu können. Dazu war nur ein bißchen Macht erforderlich, und nun bist du da, Herrin über uns alle.«

Mittlerweile war Mebbekew hinter einem der Häuser hervorgekommen und hinter Elemak getreten. »Nafai hat unsere Frauen mitgenommen«, beschwerte Mebbekew sich.

»Ich bin sicher, wenn du Protschnu fragst, wird er dir erklären können, wie du deinen Entzug lindern kannst«, sagte Schedemei. Protschnu starrte sie finster an. Mebbekew ebenfalls, als er es kapierte.

»Wie ich sehe, hast du schon die Kontrolle über die Wühler ergriffen«, sagte Elemak und zeigte auf den gefangenen Fusum.

»Ganz im Gegenteil«, sagte Schedemei. »Ich habe über gar nichts Kontrolle ergriffen. Ich habe lediglich diesen Mann, Fusum, angeklagt, seinen Freund Nen ermordet zu haben.«

»Ich habe ihn nicht getötet«, sagte Fusum.

»Er hat ihn niedergeschlagen, obwohl er merkte, daß ein Panther sie verfolgt hat. Erst, als er wußte, daß Nen tot war, hat er sich auf den Panther gestürzt und ihn getötet.«

»Warum sagst du mir das?« fragte Elemak.

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