Читаем Ночная песнь странника. Из немецкой лирической поэзии XVIII, XIX, XX веков полностью

Sie wandern durch die Nacht der St"adte hin,Die schwarz sich ducken unter ihrem Fuss.Wie Schifferb"arte stehen um ihr KinnDie Wolken schwarz vom Rauch und Kohlenruss.Ihr langer Schatten schwankt im H"ausermeerUnd l"oscht der Strassen Lichterreihen aus.Er kriecht wie Nebel auf dem Pflaster schwerUnd tastet langsam vorw"arts Haus f"ur Haus.Den einen Fuss auf einen Platz gestellt,Den anderen gekniet auf einen Turm,Ragen sie auf, wo schwarz der Regen f"allt,Panspfeifen blasend in den Wolkensturm.Um ihre F"usse kreist das RitornellDes St"adtemeers mit trauriger Musik,Ein grosses Sterbelied. Bald dumpf, bald grellWechselt der Ton, der in das Dunkel stieg.Sie wandern an dem Strom, der schwarz und breitWie ein Reptil, den R"ucken gelb geflecktVon den Laternen, in die DunkelheitSich traurig w"alzt, die schwarz den Himmel deckt.Sie lehnen schwer auf einer Br"uckenwandUnd stecken ihre H"ande in den SchwarmDer Menschen aus, wie Faune, die am RandDer S"umpfe bohren in den Schlamm den Arm.Einer steht auf. Dem weissen Monde h"angtEr eine schwarze Larve vor. Die Nacht,Die sich wie Blei vom finstern Himmel senkt,Dr"uckt tief die H"auser in des Dunkels Schacht.Der St"adte Schultern knacken. Und es birstEin Dach, daraus ein rotes Feuer schwemmt.Breitbeinig sitzen sie auf seinem FirstUnd schrein wie Katzen auf zum Firmament.In einer Stube voll von FinsternissenSchreit eine W"ochnerin in ihren Wehn.Ihr starker Leib ragt riesig aus den Kissen,Um den herum die grossen Teufel stehn.Sie h"alt sich zitternd an der Wehebank.Das Zimmer schwankt um sie von ihrem Schrei,Da kommt die Frucht. Ihr Schoss klafft rot und langUnd blutend reisst er von der Frucht entzwei.Der Teufel H"alse wachsen wie Giraffen.Das Kind hat keinen Kopf. Die Mutter h"altEs vor sich hin. In ihrem R"ucken klaffenDes Schrecks Froschfinger, wenn sie r"uckw"arts f"allt.Doch die D"amonen wachsen riesengross.Ihr Schl"afenhorn zerreisst den Himmel rot.Erdbeben donnert durch der St"adte SchossUm ihren Huf, den Feuer "uberloht.

Auf einmal aber kommt ein grosses Sterben

Auf einmal aber (но вдруг/неожиданно) kommt ein grosses Sterben (приходит/наступает большое/великое умирание).

Die W"alder rauschen wie ein Feuermeer (леса шелестят, словно море огня/огненное море; der Wald – лес; das Feuer – огонь; das Meer – море)

Und geben alle ihre Bl"atter her (и отдают все свои листья; das Blatt; her – сюда; etwas hergeben – отдавать, отказываться /от обладания чем-либо/)

Die in dem leeren Luftreich (которые в пустом воздушном царстве; die Luft; das Reich) blind verderben (слепо погибают; verderben – портить/ся/; губить; погибать).

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